JULIEN SERRY hatte schon immer mehr für gemütliche Bistros übrig als für riesige Luxusrestaurants. Ihm gefällt die persönlichere Beziehung zum Team und zu den Gästen und er liebt es, dass seine Zutaten direkt aus der Nähe kommen.

JULIEN SERRY hatte schon immer mehr für gemütliche Bistros übrig als für riesige Luxusrestaurants. Ihm gefällt die persönlichere Beziehung zum Team und zu den Gästen und er liebt es, dass seine Zutaten direkt aus der Nähe kommen.

Wie hast du deine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt?

Bei mir war es ganz typisch: Meine Großmutter, die aus der Auvergne kommt, war eine gute Köchin. Außerdem wollte ich den ganzen Tag herumwuseln, aber auch gut essen. Um auf den Punkt zu kommen: Ich begann meine Ausbildung zum Koch in Paris mit 16 Jahren.

Bei mir war es ganz typisch: Meine Großmutter, die aus der Auvergne kommt, war eine gute Köchin. Außerdem wollte ich den ganzen Tag herumwuseln, aber auch gut essen. Um auf den Punkt zu kommen: Ich begann meine Ausbildung zum Koch in Paris mit 16 Jahren.

Was sind deine Erinnerungen an diese frühen Jahre im Paris?

Dass ich weg wollte! Die Pariser Fünf-Sterne-Hotels waren gar nicht mein Ding. Die Jahre, die ich im Westin Paris und Prince de Galles gearbeitet habe, haben mir gar nicht gefallen. Ich wollte viel lieber in einem kleineren Familienrestaurant arbeiten.

Dass ich weg wollte! Die Pariser Fünf-Sterne-Hotels waren gar nicht mein Ding. Die Jahre, die ich im Westin Paris und Prince de Galles gearbeitet habe, haben mir gar nicht gefallen. Ich wollte viel lieber in einem kleineren Familienrestaurant arbeiten.

Wohin hat deine Karriere dich geführt?

In Paris haben mir Candelaria, Gravity Bar und Sur Mer einen Neuanfang ermöglicht. Flexiblere Speisekarten, moderne Küche, saisonale Zutaten und verschiedene Essenskulturen. In Arles wurde ich im Le Chardon nochmal umgehauen: Enge Beziehungen mit lokalen Erzeugern waren auf einmal möglich – von der Auswahl der Pflanzensorten bis hin zur gemeinsamen Ernte. Ich wollte auf gar keinen Fall zurück nach Paris. Und dann kam das Le Moulin in Lourmarin.

In Paris haben mir Candelaria, Gravity Bar und Sur Mer einen Neuanfang ermöglicht. Flexiblere Speisekarten, moderne Küche, saisonale Zutaten und verschiedene Essenskulturen. In Arles wurde ich im Le Chardon nochmal umgehauen: Enge Beziehungen mit lokalen Erzeugern waren auf einmal möglich – von der Auswahl der Pflanzensorten bis hin zur gemeinsamen Ernte. Ich wollte auf gar keinen Fall zurück nach Paris. Und dann kam das Le Moulin in Lourmarin.

Was sind jetzt deine kulinarischen Ziele?

Regionale und saisonale Zutaten bestmöglich zu nutzen. Und damit meine ich nicht unbedingt Fisch oder Fleisch, sondern vor allem auch Gemüse und Obst – inspiriert von den kulinarischen Traditionen der Provence und Ideen von weiter weg. Zum Beispiel eine einfache pistou-Suppe aus Tomaten, Borlotti-Bohnen, Zucchini und Basilikum – alles Zutaten aus der Region – oder frische Gnocchi mit Luberon-Mandelpesto und Tintenfisch vom Holzkohlegrill.

Regionale und saisonale Zutaten bestmöglich zu nutzen. Und damit meine ich nicht unbedingt Fisch oder Fleisch, sondern vor allem auch Gemüse und Obst – inspiriert von den kulinarischen Traditionen der Provence und Ideen von weiter weg. Zum Beispiel eine einfache pistou-Suppe aus Tomaten, Borlotti-Bohnen, Zucchini und Basilikum – alles Zutaten aus der Region – oder frische Gnocchi mit Luberon-Mandelpesto und Tintenfisch vom Holzkohlegrill.